Morgenroutine, wirklich?


Hast du eine Morgenroutine?


Wenn man Yoga macht, kommt man unweigerlich immer wieder mit dem Begriff der Morgenroutine in Kontakt.

Meditation, Pranayama, Asana, Journaling.

Alles gleich nach dem Aufstehen.

Lange wollte ich für mich eine Morgenroutine etablieren. Ich bin eigentlich ein Morgenmensch und dachte, dass dies deshalb ganz einfach sein würde.

Ich habe dabei aber nicht daran gedacht, dass bis vor sehr kurzem auch immer mindestens eins unserer Kinder früh aufstehen würde.

So fühlte ich mich in meiner Praxis immer leicht gestresst, wie viel Zeit noch da ist. Oder ich war genervt, weil gar keine Zeit da war.

Alles nicht sehr yogisch...


So habe ich die Morgenpraxis weggelassen.

Doch muss eine Morgenroutine so viel sein?


Zwischenzeitlich habe ich für mich eine Variante gefunden, die ich wundervoll finde.

Sie kostet wenig Zeit und ist alleine in Ruhe, mit wachem Kind oder wachen Kindern im Bett praktizierbar.



Lege dir eine oder beide Hände auf deinen Herz- oder Schossraum und spüre kurz in dich wie du dich fühlst.

Versuche dabei herauszuspüren, was du Heute brauchen kannst und ob dies in deinem Alltag Platz hat.

Toll ist es, wenn du gleichzeitig kurz überlegst, an welchem Zyklustag du stehst, oder wie die Mondphase ist. So kannst du diese Aspekte mit einfliessen lassen.

Falls du Lust und Zeit hast, kannst du diese Gedanken ganz frei in Worte fassen und für dich aufschreiben. Absolut optional und je nach Tag:).

So habe ich aktuell meinen Frieden mit meiner Morgenroutine gefunden:).



Vielleicht hast du ja Lust dies für dich auszuprobieren.